Musikverein "Treue" lädt zur Musikgala ein

Der Musikverein „Treue“ Ottfingen lädt zur Musikgala am 17. März ab 18.30Uhr in die Turnhalle der ehemaligen Grundschule (Von-Galen Straße 12) in Ottfingen ein.

Die Musikgala wird mit einem konzertanten Teil beginnen und anschließend in einen stimmungsvollen Tanzabend mit der Band „Flash Lights“ übergehen.

 

Erwarten wird Sie eine abwechslungsreiche, mitreißende und kulturelle Zusammenstellung von Musikstücken aus den fernen Ländern. Von moderner Popmusik, über Irish-Dance-Musik, Konzertmärsche bis hin zur bewegenden Suite in drei Werken ist für jeden Musikgeschmack etwas dabei.

Wir möchten mit diesem Motto aufzeigen, dass die Musik aus unterschiedlichen Lebenskulturen das Zusammenleben der Menschen verbindet und für eine positive Energie in uns sorgen kann.

Das Gemeinschaftsjugendorchester der Musikvereine aus Hünsborn, Altenhof und Ottfingen unter der Leitung von Stefan Kettenring eröffnet mit „ Coldplay Classics“ und „A thousand years“ den Konzertabend. Bevor mit der dritten Nummer ein echtes Highlight auf alle Besucher wartet. „Erinnerungen an Zirkus Renz“, geschrieben in Form eines berühmten Xylophon-Solos mit der Solistin Sarah Selter. Die Jungmusiker überzeugen immer wieder mit ihren musikalischen Darbietungen, ihrem Können und vor allem mit ihrer Freude an der Musik.

Zum letzten Mal unter der Leitung seines Dirigenten Oliver Körner beginnt dann das Hauptorchester den ersten Teil mit dem würdevoll klingenden Konzertmarsch „Arsenal“. In diesem Werk werden wunderschöne Themen und eine ausgedehnte Melodie im Trio erklingen. Der Zuhörer wird dabei auf eine Reise in die fernen Länder und deren Kulturen mitgenommen.

Oliver Körner wird uns leider aus beruflichen Gründen schon nach zwei Jahren Zusammenarbeit wieder verlassen müssen, da er in Nördlingen eine neue Stelle als Stadtkapellmeister antreten wird.

Es folgt die Suite aus drei mitreißenden Sätzen „Tirol 1809“. Das Stück gilt als ein Markstein heldischer Freiheitsliebe in der Geschichte Tirols und wurde 1952 von Sepp Tanzer musikalisch wiedergespiegelt. Der erste Satz ist das Lied "Den Stutzen hear beim Saggra", eine Weise aus dem Jahre 1796. Ein fast religiöses Nebenthema soll das hoffnungsvolle Vertrauen auf den Allmächtigen und die wagemutigen Anführer vermitteln. Die Unterdrückung des Landes spürt man im Grave patetico, aus dem eine Unisono-Stelle sämtlicher Instrumente wächst und die Einigkeit der freiheitsliebenden Tiroler darstellt. Die Fortissimo-Stelle des Schlusses sagt "Wir sind bereit".

Aus dem zweiten Satz ertönt die Weise "Wach auf" aus dem Jahre 1561, die wie ein Gebet über das Land im Gebirge hallt. "Tiroler, laßt uns streiten", das Leiblied von Rebellenführer Andreas Hofer aus dem Jahr 1809 ist die Parole. Es klingt im Marschrhythmus und versinnbildlicht den Aufmarsch am Bergisel. Siegesgewohnt klingt die "Marseillaise" auf, während den Bauern das "Tiroler, laßt uns streiten" verbissen von den Lippen kommt. Ein rascher Unisono-Satz und ein strahlender C-Dur Akkord kündet das erfolgreiche Ende dieses heroischen Kampfes an.

Im dritten Satz klingt dankbar ein Gebet zum Allmächtigen. Bald dringt die erste Siegesfanfare in die verlassenen Täler Tirols. Die Freiheitskämpfer kehren zurück und jubelnd klingt das "Spingeser Schlachtlied" aus dem Jahre 1797.

 „Tokyo Adventure“, ein Abenteuer mit vielen musikalischen Facetten.

Komponist Luigi di Ghisallo hat die Gegensätze von fremdartiger Tradition und moderner Metropole in seiner Fantasie “Abenteuer in Tokio” fesselnd eingefangen und gab ihr formal das Szenario eines spannenden Agentenfilms, ohne selbst streng programmatisch vorzugehen. Der geschäftige Hafen von Yokohama, der Frieden und die Abgeschiedenheit eines Shinto-Tempels, Begegnung und Liebe zu einer Geisha in traditioneller Umgebung, weitere Abenteuer und das Finale beim großen Buddha von Kamakura sind die Bestandteile dieser Fantasie.

Die musikalische Reise geht weiter nach Israel mit dem Stück „Israel Shalom“. Dieses Werk widmet Kees Vlak dem modernen Staat Israel. Daher hat er folkloristische Themen neu verarbeitet.
Der Anfang des Werkes wird durch die Atmosphäre des israelischen Purim-Festes bestimmt. Dieses Fest wird ausgelassen und fröhlich gefeiert - durchaus vergleichbar mit dem europäischen Karneval. Die Einflüsse osteuropäischer Musik, aus Ungarn, Bulgarien, aber auch Zigeuner- und Tanzmusik sind dabei unverkennbar.
In der anschließenden Passage veranschaulicht die Solo-Klarinette die Einsamkeit der arabischen Nomaden in der Negev.
Diese Einsamkeit wird gefolgt von einer Elegie (Klagelied) vor der Klagemauer in Jerusalem.
Im Finale greift der Komponist nochmals auf die überschäumende Atmosphäre des Anfangs zurück und führt die Rhapsodie schließlich zu einem triumphalen Abschluß.

Nach der Pause zeigt der Musikverein seine ganze Vielfalt in modernen Konzertstücken.

Mit dem Arrangement „Hymne und Triumphmarsch aus der Oper Aida“ von Walter Tuschla wird der Musikverein den fulminanten zweiten Teil eröffnen. Die bekannte Oper von Guiseppe Verdi und deren Hymne wird mit lebhaften Trompeten einen Ausflug nach Ägypten zur Zeit der Pharaonen zulassen. Die Titelfigur Aida ist eine äthiopische Königstochter, die nach Ägypten als Geisel verschleppt wurde. Der ägyptische Heerführer Radamès muss sich entscheiden zwischen seiner Liebe zu Aida und seiner Loyalität dem Pharao gegenüber beziehungsweise der Hochzeit mit Amneris, der Tochter des Pharao.

Anschließend interpretiert das Orchester gefühlvoll und ausdrucksstark das Genre der Irish-Dance und Rock-Pop-Musik.

Bei „The Spirit oft the Celts“ handelt es sich um ein Irish-Dance Konzertwerk. Dieses Werk wurde vom erfolgreichen Arrangeur Frank Bernaerts für Blasorchester geschrieben und lädt den Zuhörer zum Stepptanz ein, der im 19. Jahrhundert in den USA entwickelt wurde und durch Musicals wie „Lord of the Dance“ oder „Riverdance“ überall auf der Welt bekannt geworden ist.

Anschließend wird der Musikverein den noch recht neuen Festmarsch „Euphoria“ von Martin Scharnagls präsentieren. Das Wort Euphoria stammt aus dem Griechischen und bezeichnet ein Gefühl des Wohlbefindens, der Lebensfreude und einer allgemeinen Hochstimmung. Passender könnte ein Titel für einen beeindruckenden und festlichen Musikgalaabend in Ottfingen kaum sein.

 

Danach springt das Orchester in ein Jahrzehnt der hochkarätigen Popmusik.
Mit "80er-Kult(tour)" hat Thiemo Kraas ein großartiges Arrangement geschaffen, indem er seinen Traum, ein deutschsprachiges Medley aus dieser Ära zu schreiben, deren Popularität bis zum heutigen Tag ungebrochen ist. Nachdem die ersten drei Titel "Skandal im Sperrbezirk", "Ohne dich (schlaf' ich heut Nacht nicht ein)" und "1000 und 1 Nacht" zunächst einzeln vorgestellt werden, bietet sich die Möglichkeit, "Sternenhimmel" und Falcos "Rock Me Amadeus" geschickt mit einander zu kombinieren. Alle fünf Titel genießen Kult-Status.

Zum Abschluss des konzertanten Teils verabschiedet sich der Musikverein „Treue“ Ottfingen mit einem für Marching Bands arrangiertes Stück „Daft Punk Medley“ von Tom Wallace. Die französische Formation „Daft Punk“ räumte mit ihrer French-House-Musik bereits unzählige Awards ab.                                                                Die Titel wie „One more night“ oder „Get Lucky“ sollten jedem Radiohörer bekannt sein.

Im direkten Anschluss an das Konzert bittet die Band „FlashLights“ zum Tanz und jeglicher Ballast kann bei bekannten Schlagern, Popsongs und Rockhymnen abgelegt werden.

Wir würden uns freuen, wenn Sie einen Beitrag zu einem unvergesslichen Galaabend bei frisch gezapften Bier leisten und gemütlich ein paar Stunden mit uns zusammen feiern.

Karten für die Musikgala am Samstag, 17. März, um 18.30Uhr in der Turnhalle (Von-Galen-Straße 12) in Ottfingen sind ab sofort im Lebensmittelgeschäft „Arns“ in Ottfingen, bei allen aktiven Musikern, unter vorstand@musikverein-ottfingen.de sowie an der Abendkasse erhältlich. Wir heißen alle Besucher recht herzlich willkommen und für diejenigen, die nach dem konzertanten Teil dazustoßen möchten, ist der Eintritt „kostenlos“.

Der Dirigent des Musikvereins, Oliver Körner, sowie der 1. Vorsitzende fruen sich auf das Konzert am 17. März